Ticketing-Markt: What’s hot und was bringt die Zukunft?

Die fünf wichtigsten Trends und Herausforderungen im europäischen Ticketing-Markt

Durch die immer stärker vernetzte Welt und die neuen technischen Möglichkeiten umfasst der Begriff Ticketing heute viel mehr als noch vor einigen Jahren. Die Digitalisierung bringt vielfältige neue Möglichkeiten mit sich – aber auch neue Anforderungen und hohe Kundenerwartungen. Mit einer hohen Dynamik gibt sie zudem einen sportlichen Takt vor. Veranstaltungsbetriebe müssen daher abwägen: Was ist ein nachhaltiger Trend, was eine wertschöpfende Investition, was bringt mich den Zielen des ausverkauften Hauses und zufriedener, wiederkehrender Kunden näher?

Basierend auf SecuTix’s umfassender Expertise im europäischen Ticketing Markt, dies umfasst u.a. Kultur, Sport und Live-Veranstaltungen, und basierend auf unserer umfangreichen technologischen Kompetenz, haben wir im Folgenden die fünf zurzeit wichtigsten Trends und Herausforderungen für Sie im zusammengefasst.

 

TREND #1 – One-to-One-Marketing

Aufgrund der Informationsflut erwarten Kunden ein zielgerichtetes, personalisiertes Marketing mit auf sie zugeschnittenen, individuellen Angeboten. Dafür braucht es einerseits die entsprechenden Kundendaten und Tools, um diese zu verwalten. Andererseits müssen Organisationen aktive Kundensegmentierung betreiben (z.B. nach Kaufgewohnheiten, Vorlieben) und diese Daten und Erkenntnisse für ein zielgerichtetes Marketing einsetzen. Ein Beispiel: Die jährliche Geburtstagspost inklusive eines individuellen Promotionsangebotes dient der persönlichen Kundenbindung und schafft mehr Aufmerksamkeit als ein anonymisiertes Massen-Mailing.

TREND #2 – Omni-channel: Vielzahl von Verkaufskanälen

Die Möglichkeiten der Digitalisierung und die Erfahrungen aus anderen Lebensbereichen wie dem Mobile Banking oder Online-Shopping beeinflussen auch die Erwartungen der Kunden beim Ticketkauf: Dies umfasst ein einheitliches und zufriedenstellendes Erlebnis auf allen Kanälen; an der Tages-/Abendkasse ebenso wie im Online-Ticketshop, dem Kunden-Call-Center, via mobilen Apps, am Kioskterminal und bei anderen Resellern/Ticketverkäufern wie Vorverkaufsstellen. All diese Verkaufskanäle müssen zentral verwaltet werden, um die Kontrolle über den Prozess des Ticketverkaufs und der Kundendaten (zurück) zu erlangen. Nur so lassen sich die Verkaufskanäle und die User Experience zentral managen und gestalten.

TREND #3 – Steigerung des digitalen Nutzer-/Kauferlebnis

Die Kunden erwarten immer mehr durchgängig digitale Prozesse und ein hohes Nutzererlebnis – und zwar über alle Kanäle hinweg. Sie möchten ihre Tickets so kaufen, wie und wann es ihnen gefällt. Dies bedeutet auch, zum Beispiel via eines Online-Kundenportals, die Möglichkeit zu bieten, jederzeit Tickets online zu kaufen, Sitzplätze zu reservieren oder zu ändern, die Sicht auf die Bühne vom gewünschten Platz via eines 3D-Saalplans einzusehen. Gleichzeitig müssen für ein positives Nutzererlebnis alle Kanäle miteinander verknüpft sein, um eine optimale und nahtlose „Customer Journey“ zu gewährleisten.

TREND #4 – Integriertes Ticketing-Ökosystem

Mit Blick in die Zukunft muss eine Ticketing-Lösung hochintegrierbar sein. Das heißt, sie muss – ausgehend von der eigenen Homepage – über entsprechende Schnittstellen möglichst einfach mit anderen Systemen verknüpft werden können. Durch eine hohe Integrationsfähigkeit kann die Lösung zum einen gut in bestehende IT-Systeme integriert, aber auch einfach mit neuen Systemen und Applikationen verknüpft werden (z.B. für Business Intelligence, das Spenden-Management oder Loyalitätsprogramme). Die Integrierbarkeit ist also eine wichtige Voraussetzung, um eine digitale Plattform für ein umfassendes und nachhaltiges Ticketing-Ökosystem zu schaffen, das auf Evolution angelegt ist und sich unkompliziert und mit möglichst geringen Investitionen an neue Entwicklungen und Bedürfnisse anpassen lässt.

TREND #5 – 24/7- und Mobile-Verfügbarkeit

Mobile Endgeräte sind oft der erste und ein immer wiederkehrender Kontaktpunkt auf der digitalen Customer Journey. Über Smartphone oder Tablet informieren sich Kunden rund um die Uhr, recherchieren Vorführungstermine, teilen ihren gerade getätigten Ticketkauf via Facebook (wenn das jeweilige Ticketing-System dies ermöglicht). Daher müssen alle digitalen Kanäle für mobile Endgeräte optimiert sein und ebenfalls ein hohes Nutzererlebnis und einen vereinfachten Kaufprozess bieten – entweder über eine Website im Responsive Design, die sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst, oder auch via einer mobilen App. Letztere bietet übrigens eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten für die Kundenbindung.

Informieren Sie sich über die wichtigsten Trends im Ticketing und erfahren Sie, wie führende Unternehmen ihr Ticketing-Geschäft optimieren.

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